GRC Schools

Fördermittel für Verantwortliche von UZH Doktoratsprogrammen

Was sind "Graduate Campus Summer und Winter Schools"?

Mit den „Graduate Campus Sommer- und Winterschulen“ schreibt der Graduate Campus Mittel aus für die (Co-)Finanzierung von Sommer- und Winterschulen, die von mehreren Doktoratsprogrammen oder Betreuenden von Doktorierenden der UZH gemeinsam organisiert werden. Die thematische Ausrichtung der Schulen muss dabei über einen einzelnen Fachbereich oder eine Disziplin bzw. Fakultät hinausgehen. Eine solche Schule sollte eine mehrtägige Blockveranstaltung mit wissenschaftlichem Programm sein. Die Teilnehmenden sind dabei aktiv in das Programm mit einbezogen (z.B. mit Poster-, Vortragspräsentationen, Übungen, etc.), und es bestehen ausreichend Möglichkeiten für den Austausch zwischen den Nachwuchsforschenden.

Allgemeine Informationen

Durch eine gemeinsame Teilnahme von Doktorierenden und Postdocs aus verschiedenen Bereichen wird die Vernetzung untereinander gefördert. Aus diesen Interaktionen können auch Ideen für fächerübergreifende Aktivitäten des wissenschaftlichen Nachwuchses entstehen, für die Mittel der „Graduate Campus Grants“ zur Verfügung stehen.

Bei Fragen bezüglich der Durchführung der Sommer- oder Winterschulen steht die GRC Geschäftsstelle den Organisatorinnen und Organisatoren auf Wunsch unterstützend zur Seite.

Falls dies von den Programmverantwortlichen befürwortet wird, können die Teilnehmenden der Sommer- und Winterschulen hierfür ECTS Punkte erwerben.

Voraussetzungen für eine Bewerbung

Antragsberechtigt sind Koordinierende von UZH Doktoratsprogrammen sowie Betreuende von UZH Doktorierenden. Es wird begrüsst, wenn Doktorierende und Postdocs als Mit-Gesuchsteller eingebunden werden. Mindestens zwei Koordinierende oder Betreuende aus verschiedenen Themengebieten müssen den Grant gemeinsam beantragen. Die Antragsteller sollen nicht aus demselben Doktoratsprogramm, einer Graduiertenschule oder einem Institut kommen. Die Thematik der Schule soll für eine grössere Gruppe von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern aus verschiedenen Fachbereichen bzw. Disziplinen bzw. Fakultäten von Interesse sein. Sie sollen Themen erschliessen, die über die wissenschaftliche Ausrichtung der einzelnen teilnehmenden Doktorierenden bzw. Postodcs hinausführen. Eine Co-Finanzierung aus anderen Mitteln (z.B. der Fakultät/en) ist erwünscht.

Was kann gefördert werden?

  • Sommer- und Winterschulen, die entweder an der UZH bzw. ETHZ oder an einem anderen geeigneten Tagungsort abgehalten werden.
  • In der Regel können Fördermittel bis CHF 200 pro Teilnehmenden pro Tag (d.h. Gesamtbetrag pro Kopf und Tag inkl. Kosten für Tagungsraum, Unterkunft, Reisen für externe Sprecher und Teilnehmende) beantragt werden. Insgesamt können beim Graduate Campus für eine Schule maximal CHF 25'000 beantragt werden.

Wofür können die zugesprochenen Mittel verwendet werden?

  • Spesen von eingeladenen externen Referierenden (gemäss UZH Spesenreglement). Bei Gästen aus dem Ausland sind eine intensive Einbindung der Besucher in die Aktivität und Kontaktmöglichkeiten zu allen Teilnehmenden der Aktivität Voraussetzung.
  • Seminarraummieten bei Veranstaltungen ausserhalb der UZH und ETHZ
  • Gegebenenfalls Reisekosten, Unterkünfte und Verpflegung im angemessene Rahmen, falls die Veranstaltung ausserhalb von Zürich stattfindet.
  • Tagungsmaterialien (Einladungen, Flyer, Namensschilder, Programmhefte, etc.)
  • Publikationszuschüsse für Konferenzbände o.ä. sind separat zu beantragen
  • Tagungsgetränke und -imbiss, sofern im Rahmen der Aktivität nötig

Was kann nicht finanziert werden?

  • Sommer- oder Winterschulen, die thematisch nicht über die fachliche Ausrichtung eines Doktoratsprogramms, einer Graduiertenschule oder eines Instituts hinaus gehen.
  • Schulen, die hauptsächlich aus Programmteilen aus dem Bereich der "überfachlichen Kompetenzen" bestehen.
  • Saläre, Lehraufträge, i.d.R. keine Honorare für Referierende*

*Sollten Honorare unabdingbar sein, müssen sie in jedem Fall im Antrag ausführlich  begründet werden. Die Entlöhnung externer Referierender hat nach den gültigen UZH Ansätzen zu erfolgen. Lehrauftragsentschädigung UZH (PDF, 30 KB)

Bedingungen

  • Auf Flyern und in den Ankündigungen muss die Unterstützung durch den Graduate Campus kenntlich gemacht werden.
  • Die Teilnahme an den Schulen steht allen interessierten Doktorierenden der UZH bzw. von UZH Doktoratsprogrammen und Postdocs der UZH offen. Eine Beschränkung der Teilnehmerzahl muss begründet werden.
  • Sofern die verfügbaren Plätze es zulassen, ist eine Teilnahme von externen, interessierten Doktorierenden und/oder Postdocs möglich, wobei diese höchstens ein Viertel der Gesamtzahl ausmachen sollen.
  • Abwicklung der Abrechnungen über die im Antrag angegebene Kostenstelle.
  • Einreichung eines Rechenschaftsberichts (Vorlage wird zur Verfügung gestellt) nach Abschluss der Aktivität an den Graduate Campus.
  • Bericht über die abgeschlossene Aktivität, z.B. auf der Webseite, im Rahmen des Netzwerks Doktoratsprogramme und ggfs. bei der öffentlichen Jahresveranstaltung des Graduate Campus.

Bewerbung

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen werden als PDF Dokumente per Email an die Geschäftsführerin des GRC geschickt. Das von den Fakultätsmitgliedern unterschriebene Formular "Projektangaben" wird darüber hinaus im Original bei der Geschäftsstelle eingereicht. Ein Fakultätsmitglied einer beteiligten Fakultät muss mittels Unterschrift bestätigen, dass die Fördermittel über eine Kostenstelle (UZH oder Drittmittel) der betreffenden Fakultät abgewickelt werden können.

Folgende Dokumente müssen eingereicht werden:

  1. Projektangaben  (DOC, 72 KB)
  2. Personenangaben  (DOC, 59 KB)
  3. Ausführliche Beschreibung der geplanten Schule inkl. Programmentwurf (1-2 Seiten)
  4. Detaillierte Budgetaufstellung

Unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt!

Bewerbungsfristen

  • 15 März
  • 15. Oktober

Der Bewilligungsentscheid wird ca. 6-8 Wochen nach Bewerbungsende mitgeteilt.

Vergabeprozess

Das Direktorium des Graduate Campus entscheidet auf Antrag des Leitungsausschusses über die Bewilligung der Anträge.

Die Kriterien für die Vergabe der Mittel basieren auf

  • Originalität des Programms und Zielsetzung der Schule
  • Fächerübergreifender Charakter der Schule
  • Aktive Einbindung der Teilnehmenden
  • Mehrwert der Schule für die Teilnehmenden