SUK Nachfolgeprogramm "Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen (TP1)"

Ziele des Programms

Im Rahmen des Programms "Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen" werden die universitären Hochschulen in der Entwicklung von Doktoratsprogrammen unterstützt. Das Programm ist die Weiterführung des derzeit laufenden SUK-Programms "Doktoratsprogramme" (2013-2016) und zielt wie sein Vorgänger darauf ab, die Doktoratsausbildung und –Betreuung und damit die Karriereperspektiven Doktorierender zu stärken.

Im Rahmen des Nachfolgeprojekts sollen einerseits Programme und Aktivitäten weiter finanziert werden, die in der Programmperiode 2013-2016 entwickelt und gefördert wurden. Andererseits soll eine Reihe neuer Doktoratsprogramme resp. Aktivitäten entstehen. Das Projekt "Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen" präzisiert die Ziele seines Vorgängers wie folgt:

  • Geistes- und Sozialwissenschaften: Doktoratsprogramme in diesen Disziplinen stehen im Fokus der Förderung; neue Doktoratsprogramme in weiteren Disziplinen sind jedoch ebenfalls erwünscht;
  • Interdisziplinarität über institutionelle Strukturen hinweg: Geförderte Programme und Aktivitäten sind interuniversitär (zwei oder mehrere universitäre Hochschulen) oder interinstitutionell (zwei oder mehrere Einheiten einer universitären Hochschule);
  • Nachhaltigkeit: Die universitären Hochschulen übernehmen erfolgreiche Programme / Aktivitäten, die im Einklang mir ihrer Strategie / Planung stehen.
     

Anforderungen

Sämtliche (bestehende und neue) im Rahmen des Programms "Doktoratsprogramme universitäre Hochschulen" geförderten Programme / Aktivitäten:

  • berücksichtigen die Bestimmungen des gemeinsamen Positionspapiers der Schweizer Universitäten zum Doktorat
  • kennzeichnen sich durch eine strukturierte Betreuung, die zur wissenschaftlichen Sozialisation der Doktorierenden beiträgt (Gemeinschaft, Netzwerk, Kursangebot)
  • fördern die Zusammenarbeit im Hinblick auf die kritische Masse und die Sozialisierung der Doktorierenden (mind. 20) in folgenden Formen:
    • ​entweder: interuniversitäre Zusammenarbeit: es sind mindestens zwei universitäre Hochschulen beteiligt,
    • oder: interinstitutionelle Zusammenarbeit: es sind mindestens zwei Einheiten (bspw. Fakultäten oder Departemente) einer universitären Hochschule beteiligt; die entsprechende Aktivität ist interdisziplinär ausgerichtet.
       

Gegenstand der Finanzierung

Die Mittel dienen der Finanzierung von Aktivitäten, die mit der Schaffung, der Weiterentwicklung / dem Ausbau und dem Betrieb von Programmen sowie weiterer strukturierter Betreuungsaktivitäten verbunden sind. Die Forschung der Doktorierenden (Doktorierendensaläre) wird nicht finanziert.
 

Was kann nicht gefördert werden?

Nicht gefördert werden können:

  • Verwaltungs- und Koordinationsstellen auf zentraler Ebene*
  • Stipendien aller Art
  • Pauschalzahlungen an Doktorierende
  • Reise- und Übernachtungskosten für auswärtige Doktorierende


* Bitte beachten Sie hierzu die Bestimmungen und Ausführungen der swissuniversities.
 

Verfahren für die Eingabe von Finanzierungsanträgen