Wo Samen fallen

Förderung und Vernetzung von Biodiversität in Städten

wosamenfallen

 

Das Projekt „Förderung und Vernetzung von Biodiversität in Städten“ befasst sich mit der Frage, ob die Wildpflanzen-Populationen in der Stadt Zürich langfristig überlebensfähig sind und ob Genfluss zwischen den verschiedenen Populationen stattfindet.

 

Das Ziel des Projektes ist es, der Bevölkerung aufzuzeigen, dass die Stadtluft gefüllt ist mit Pflanzensamen, die sehr schnell jedes freie Stück Boden neu besiedeln. Stadtnatur ist dynamisch und widerstandsfähig.

Wir werden freiwilligen Personen Pflanzenschalen verteilen, welche sie mit sterilisierter Erde füllen und irgendwo in der Stadt – in einem Garten, auf einem Vorplatz, in einer Schule, auf einem Balkon, oder auf einer Dachterrasse – aufstellen können. Dann heisst es warten und beobachten, welche Pflanzensamen die offene Bodenfläche besiedeln, dort spriessen und zu wachsen beginnen. Fotos von den spontan wachsenden Pflanzen auf der eigenen Experimentalfläche können auf eine Onlineplattform hochgeladen werden. Dort kann man seinen eigenen spontan wachsenden Pflanzengarten mit demjenigen von seinen Nachbarn oder aber von jemandem am anderen Ende der Stadt Zürich vergleichen. Besiedeln die gleichen Pflanzen den Garten meines Nachbarn? Ist der Samenregen in der Nähe des Stadtrandes oder neben einer blumenreichen Wiese interessanter und vielseitiger als mitten in der Stadt?

 

Projektbeteiligte:

Zurich-Basel Plant Science Center

Prof. Dr. Christoph Kueffer – PI, Professor for Urban Ecology, Landscape Architecture, HSR Rapperswil & Institute of Integrative Biology, Environmental Systems Science, ETH Zurich.

Kevin Vega, Doktorand, ETH Zurich & HSR Rapperswil.

Dr. Juanita Schläpfer-Miller – Citizen science Projekt-Koordination

Zurich-Basel Plant Science Center


Graphikerin:

Tanja Hess