Werkstatt Literaturforschung

Prof. Dr. Jens Andermann, Dr. des. Tatjana Hofmann, Prof. Dr. Rita Catrina Imboden, Johannes Riquet, Prof. Dr. Mireille Schnyder, Christoph Steier, Prof. Dr. Sandro Zanetti:

Wie verhält sich Literaturwissenschaft zu literarischer, ästhetischer oder politischer Theorie? Welche Grundsatzfragen denken wir mit, wenn wir über das Objekt unserer Analyse nachdenken? Brauchen wir dafür ‘Theorie’ und, wenn ja, wie verhält sich diese zu Praxis und Methoden unseres Zugangs zu Texten? Die 2. Werkstatt Literaturforschung – eine Zusammenarbeit des Romanischen, Deutschen, Englischen und Slavischen Seminars sowie der Komparatistik UZH – bietet Doktorierenden Gelegenheit, diese Fragen anhand konkreter Arbeitsproben aus aktuellen Dissertationsprojekten mit FachspezialistInnen und peers zu diskutieren.

Fotografiert von Meike Hanne Seele:

Wie werden Texte interpretiert? Folgt die Literaturwissenschaft mehr dem theoretischen Ansatz oder steht der Inhalt im Zentrum der Interpretation? Für die Umsetzung habe ich einen mehrschichtigen Bildaufbau gewählt und mit den Begriffen «Theorie» und «Inhalt» die Dipole der Textinterpretation dargestellt. Die Buchstaben symbolisieren die Bausteine eines jeden Textes, egal in welcher Sprache er verfasst ist. Zusammengesetzt ergeben die Buchstaben einen Buchtitel; den meines derzeitigen Lieblingsbuches.