kunstszene2018

Assoziation -Kunst: Szene Zürich

Was war die «Kunst: Szene Zürich 2018»?

Rund 250 teilnehmende Kunstschaffende und Kollektive präsentierten ihre Werke in Ausstellungen oder anderen, experimentellen Formen der Präsentation in zahlreichen Gastorten im gesamten Stadtraum. Begleitet wurden die Ausstellungen einem vielseitigen Veranstaltungsprogramm, das aktuelle Themen aufgriff, die den Zürcher Kunstbetrieb bewegen. Die «Kunst: Szene Zürich 2018» wurde von Kultur Stadt Zürich in Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen und selbstorganisierten Kunsträumen organisiert.

Assoziation

Die Universität Zürich als Gastort

Wer die Universität Zürich durch den Haupteingang betritt, wird angezogen vom Licht in der Mitte des Gebäudes. Der Lichthof mit seinen enormen Dimensionen wurde vom Architekt Karl Moser als Ausstellungsort konzipiert. Diesen Raum füllte die archäologische Sammlung jahrzehntelang mit Werken vergangener Zeiten. 

Studierende, Mitarbeitende, Besucher*innen und Tourist*innen verweilen zwischen Pippilotti Rists Chaiselongue, Malereien, Marmorsäulen, Stimmen, Stühlen, Skulpturen und Reliefabgüssen des Parthenons. Er bildet nicht nur die räumliche Mitte, sondern auch ein soziales Zentrum der Universität Zürich und ist ein sehr beliebter Ausstellungsort. Beiträge aus allen Richtungen der Kunst und Wissenschaft fanden ihren Weg unter das grosse gläserne Dach. Auch zur Manifesta 11 fand hier ein grosser Parallel-Event statt.

Die Grösse und Lebendigkeit des Lichthofs laden zu neuer Nutzung geradezu ein. Es eröffnen sich unzählige Möglichkeiten, Künstlerinnen und Künstlern Gelegenheit zu raumgestaltender Arbeit zu geben. 

Im Rahmen der Kunst: Szene Zürich wurde er zum Gastort für die Ausstellung von 8 Künstlerinnen und Künstler:

 

Dina Bha Idden (Webseite)

Silvia Demuth (Webseite)

Alice Heri

Sarah Parsons (Webseite)

Nadja Ullmann (Webseite)

Selina Zürrer (Webseite)

Fritz Wüest (Webseite)

Anselm Wüest (Webseite)

Die Ausstellung vereinte 8 Künstlerinnen und Künstler aus Zürich, die von der Jury der Kunst: Szene Zürich für die Universität Zürich ausgewählt wurden. Diese Zusammenschau im Zentrum der Universität rief fast automatisch eine Kette von Assoziationen hervor, die Kunst und Wissenschaft verbinden. Die Assoziation ist eine grundlegende Methode der Kunst, um neue Fragestellungen und Verfahren zu entwickeln. Die Person des Künstlers bzw. der Künstlerin wird zum Resonanzkörper für die aktuelle Themen.

 

Ein erstes Beispiel:

die Assoziation von Camille Schneiter (Essay «Wissenschaft durch Kunst) (PDF, 748 KB)