Triggered by Motion

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Schweizerischer Nationalpark
Oamaru
Botswana
India
Ibex Pattern Recognition

Ein begehbarer Wildtierpavillon

Der Graduate Campus entwickelt zusammen mit einem breiten Netzwerk aus Forscher:innen die Videoinstallation Triggered by Motion. 20 Kamerafallen in 14 Ländern filmen ein Jahr lang die Landschaft und alle Tiere, die durch ihre Bewegungen die Kameras auslösen. Daraus entsteht ein begehbarer Pavillon, der den Besucher:innen einen Einblick in die lokale Artenvielfalt und in die natürliche Umgebung von Wildtieren vermittelt. Synchronisiert aus stündlich ausgelösten Videos vergeht dabei in 20 Minuten ein ganzes Jahr.

Die Videoinstallation wird ab 2022 in verschiedenen Museen gezeigt und soll einen Dialog zwischen Wissenschaft, Kunst und Öffentlichkeit anstossen. Den Startschuss macht die Ausstellung Planet Digital (11.2.2022-6.6.2022), eine Kooperation zwischen dem UZH Graduate Campus und dem Museum für Gestaltung Zürich.

Triggered_by_Motion_Map
Triggered_by_Motion_Map
Grafik: Lara Rubin@GRC

Wieso Kamerafallen?

Kamerafallen sind eine relativ simple und nicht invasive Methode der Wildtierbeobachtung. An der UZH und auf der gesamten Welt verwenden Forscher:innen diese Fallen, um Biodiversität, Tierverhalten oder Umweltveränderungen zu studieren – zunehmend auch in Kombination mit Machine-Learning-Anwendungen, die für das Verarbeiten und Evaluieren des Bildmaterials eingesetzt werden. Triggered by Motion zielt darauf ab, einen Einblick in verschiedene aktuelle Forschungsprojekte zu geben und dem Publikum damit ein Forschungsfeld näher zu bringen, das wie viele andere durch die Digitalisierung drastische Veränderungen erfährt.

Ein globales Netzwerk

Mehr Informationen zu den Kamerastandorten finden Sie auf unserer interaktiven Karte:


Afrika

Moremi Game Reserve, Botswana: Gabriele Cozzi, Universität Zürich / Megan Claase, Peter Apps, Botswana Predator Conservation

Lewa Wildlife Conservancy, Kenia: Dominic Maringa, Eunice Kamau, Timothy Kaaria, Lewa Wildlife Conservancy / Martin Bauert, Zoo Zürich

Kuruman River Reserve, Südafrika: Marta Manser, Brigitte Spillmann, Universität Zürich / Zoe Turner, Kalahari Research Centre

Asien

Hantan River Crane Observatory, Cheorwon, Südkorea: Choi Myung-Ae, Center for Anthropocene Studies, KAIST

Ilgaz-Dağı-Nationalpark, Kastamonu, Türkei: Anil Soyumert, Alper Ertürk, Universität Kastamonu / Dilşad Dağtekin, Arpat Özgül, Universität Zürich

Quartierpark in Seocho-gu, Seoul, Südkorea: Kim Gitae, Citizen Scientist

Tianmashan-Forest-Park, Shanghai, China: Li Bicheng, Shanghai Natural History Museum (Shanghai Science & Technology Museum)

Chennai, Tamil Nadu, Indien: Susy Varughese, Vivek Puliyeri, Indian Institute of Technology Madras

Europa

Nationalpark Gran Paradiso, Aostatal, Italien: Alberto Peracino, Parco Nazionale Gran Paradiso / Alice Brambilla, Universität Zürich

Naturschutzgebiet Fanel, Schweiz: Stefan Suter, WLS.CH / Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

Val Müschauns / Val Trupchun, Engadin, Schweiz: Hans Lozza, Schweizerischer Nationalpark

Privater Garten in Zürich Albisrieden, Schweiz: Cornelia Hürzeler, Citizen Scientist / Madeleine Geiger, StadtWildTiere Zürich

Sunčevica-Wald, Cerova, Serbien: Mihailo Stojanovic, Citizen Scientist

Nordamerika

Palo Alto, Kalifornien, USA: Bill Leikam, Urban Wildlife Research Project

Rolling, Wisconsin, USA: Blayne Zeise, Jennifer Stenglein, Snapshot Wisconsin / Wisconsin Department of Natural Resources, United States Fish and Wildlife Service Pittman-Robertson Wildlife Restoration Program

San José, Kalifornien, USA: Yiwei Wang, Dan Wenny, San Francisco Bay Bird Observatory, Coyote Creek Field Station

Privater Garten in Horseshoe Hill, Kalifornien, USA: Jeff Labovitz, Susan Pace, Citizen Scientists

Ozeanien

Oamaru, Neuseeland: Philippa Agnew, Oamaru Blue Penguin Colony

Südamerika

Pedregulho, São Paulo, Brasilien: Rita de Cassia Bianchi, Rômulo Theodoro Costa, São Paulo State University 

Parque Natural Municipal de Marapendi, Rio de Janeiro, Brasilien: Natalie Olifiers, Cecília Bueno, Beatriz Elvas, Universidade Veiga de Almeida / Wild Vertebrate Study Center NEVS

Entwickelt wird das internationale Netzwerk mit Unterstützung von: swissnex San Francisco, swissnex Brazil, swissnex Boston, swissnex China, swissnex India, Swiss Science & Technology Office Seoul und der Schweizer Botschaft in Nairobi.

Ausstellungsteam

Leitung: Dr. Katharina Weikl
Assistenz: Manuel Kaufmann
Projektmanagement: Anne-Christine Katharina Schindler (seit September 2021), Leila Girschweiler (bis August 2021)
Computational Biology: Laurens Bohlen
Pavillon-Design: Dino Rossi
Wissenschaftlicher Beirat: Prof. Dr. Daniel Wegmann, Universität Freiburg
Mentorin: Prof. Dr. Ulrike Müller-Böker

Mit herzlichem Dank an Impact Acoustic für die Produktion des Pavillons mit Material aus recyceltem PET.