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Stolpersteine aus dem Weg räumen

Wir fragten: Was beurteilst du rückblickend als wichtigen Faktor zu Beginn dieses Karriereschrittes? Was möchtest du (angehenden) PhDs mitgeben? Welche Talks, Vorträge, Hinweise leisten wertvolle Beiträge? Nachfolgend Zitate und Hinweise zur Inspiration.

Ergänzungen? Wir danken für Hinweise.
 

André Meyer-Baron

Postdoc am Institut für Informatik der UZH, erforscht die Unterstützung von Wissensarbeiter:innen in Bereichen Produktivität und Wohlbefinden zu Zeiten von New Work. Gemeinsam mit Carlo Cervia-Hasler ausgezeichnet mit dem UZH Postdoc Award 2023 für vorbildliche Teamarbeit im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Smartwatch-Anwendung und Begleit-App für Long-Covid Betroffene.
Er empfiehlt, sich bewusst zu sein, dass es während einem Doktorat nicht nur Ups geben wird. Deshalb ist es wichtig, eine Vision zu haben, möglichst selbstständig zu sein, sowie die eigene Resilienz aufzubauen.
Blog zur eigenen Forschung
André Meyer

 

Während einem Doktorat gibt es neben Ups auch mal Downs. Um aus Downs herauszukommen, halfen mir folgende Dinge: Vision: Ich hatte ein längerfristiges Ziel für meine Dissertation, welches mich begeisterte. Selbstständigkeit: Ich habe gelernt, (fast) alle Herausforderungen selbst zu lösen. So war ich wenig         abhängig von Anderen. Resilienz: Es ist essenziell zu lernen, mit        Ups & Downs umzugehen und nicht alles zu ernst zu nehmen.
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Anja Hasse

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Seminar UZH, Promotion in germanistischer Linguistik.
Den foglenden Artikel hat Anja Hasse mit zwei Kollegen geschrieben, die mittlerweile für beides für sie sind: Personen aus dem Doktoratsnetzwerk und aus ihrem persönlichen Umfeld.
Hasse, Anja / Mächler, Patrick / Bachmann, Sandro (2020): Genus- und Kasusprofilierung beim schweizerdeutschen Definitartikel
Anja Hesse

 

Eine Dissertation schreibt man nicht alleine. Natürlich ist die fachliche Betreuung und der fachliche Austausch äusserst  wichtig. Die Promotionszeit ist aber eine Ausnahmesituation. Daher ist auch ein Netzwerk von Personen in der gleichen Situation sehr hilfreich, um über die alltäglichen Sorgen und Probleme im Doktoratsalltag sprechen zu können, und ein persönliches Umfeld, das einen auffängt, unbezahlbar.
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Benita Combet

Forscherin mit Spezialisierung auf Gender und Bildungsungleichheit, SNSF Ambizione Grant Holder Projekt "Studienwahl", Soziologisches Institut der UZH.
Neben ihrer akademischen Tätigkeit ist sie Mitglied des Ausschusses für Bildung, Fachkräfte und Diversität von digitalswitzerland und berät Allianz Chance+ bei ihren Programmen zur Förderung von Bildungschancen.
Benita Combet

 

Streben nach Perfektion (nicht zu verwechseln mit Sorgfalt!) ist dein grösster Feind. Vergiss nicht: Niemand wird als Wissenschaftler:in geboren, sondern durch Lernen dazu gemacht. Du kannst diesen Lernprozess optimieren, indem du deine Arbeit schon in einem frühen Stadium anderen zeigst. Wichtig dabei ist, dass du Inputs und Kritik als Lernmöglichkeit framst: Haben sie etwas nicht verstanden, hast du es einfach noch nicht genügend gut erklärt!
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Simon Walo

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Soziologischen Institut der UZH, vor kurzem Abschluss Doktorat in Soziologie.
Er empfiehlt, die Freiheiten eines Doktorates so gut wie möglich zu nutzen, so dass man dann zumindest am Ende des Doktorates ein Thema gefunden hat, das den eigenen Interessen entspricht.
Studie: «‘Bullshit’ After All? Why People Consider Their Jobs Socially Useless.» 
Simon Walo

 

Als ich mein Doktorat begonnen habe, war ich rasch frustriert: von meinem Thema, meiner Dissertation, dem wissenschaftlichen Betrieb. Ich hatte das Gefühl, dass ein grosser Teil der Forschung vor allem von Karrieredenken getrieben war und nicht davon, was einen Sinn oder einen praktischen Nutzen hat. Deswegen habe ich angefangen, mich mit dem Thema Bullshit-Jobs zu beschäftigen.
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Talks und Vorträge

Uri Alon

Physiker und Professor für Systembiologie am Weizmann-Institut.
Während seines Promotionsstudiums in Physik dachte Uri Alon, er sei ein Versager, weil alle seine Forschungswege in Sackgassen führten. Doch mit Hilfe des Improvisationstheaters erkannte er, dass es auch Freude machen kann, sich zu verirren. Ein Aufruf an die Wissenschaftler, Forschung nicht mehr als einen direkten Weg von der Frage zur Antwort zu sehen, sondern als etwas Kreatives.
TED-Talk: Why science demands a leap into the unknown

 
Uri Alon

Monika Janfelt

Publikation von Monika Janfelt, einer Dänischen Autorin, Strategieberaterin und Lehrerin: «You and your PhD - Essential career advice for doctoral students»
Sende uns dein Feedback oder Input zu dieser Inhaltsseite und erhalte als Dank ein Exemplar dieses Buches: info@grc.uzh.ch

 

Book you and you phd by monika Janfelt

Weiterführende Informationen

Schreibblockade?

Im GRC Writing Lab wird konkrete Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe geboten.

Sollte es während des Doktorats zu Konflikten oder Problemen mit den Betreuungspersonen,  Vorgesetzten oder Projektleitenden kommen, gibt es an der UZH verschiedene Anlaufstellen.